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Reinigung und Pflege von Pulsuhr und Fitnesstracker

Frau mit Fitnesstracker macht Sport und hört Musik

Fitnesstracker und Pulsuhren kosten schnell mal ein kleines Vermögen und sind Schweiß, Schmutz, Fett und anderen extremen Bedingungen ausgesetzt. Darum ist neben der Auswahl die Pflege und das Reinigen elementar, um möglichst lange mit dem Wearable Freude zu haben.

In unserer Redaktion gibt es keinen, der ohne Fitnesstracker trainiert. Aus eigener Erfahrung können wir dir Tipps aus erster Hand geben, um die Lebenszeit und Optik deiner Pulsuhr / deines Fitnesstrackers zu verbessern.

So reinigst du Pulsuhr, Pulsgurt und Fitnesstracker

Der Hersteller spielt eher eine untergeordnete Rolle, wichtiger ist natürlich das Material. Die meisten Armbänder bestehen aus weichem Silikon, TPU (Thermoplastisches Polyurethan) oder anderen formfesten elastischen Kunststoffen wie etwa Elastomer. Für die Displays bei hochwertigen Smartwatches wie der Apple Watch wird hingegen Saphier-Glas, bei vielen anderen Fitnesstrackern ,wie dem Fitbit, Gorilla Glas verwendet. Beim Gehäuse kommt von Titan bis Kunststoff ebenfalls eine ganze Menge unterschiedlicher Materialien zum Einsatz. Für den Pulsuhren mit Brustgurt werden so gut wie immer elastische anti-allergene Textilstoffe verwendet. 

Silikonarmbänder reinigen

Silikon wird mit gutem Grund bei Fitnesstrackern eingesetzt. Dieses Material ist nicht nur pflegeleicht, sondern super robust und kann darum überall und jederzeit getragen werden. Da man seinen Fitnesstracker allenfalls zum Laden abnimmt, kommt er darum natürlich ständig in Berührung mit Schweiß, Feuchtigkeit, Cremes und Lotion, chlorhaltigem Wasser im Schwimmbad etc. Auch Wetter, Luft und Temperaturen wirken sich aus.

Grundsätzlich solltest du das Armband mindestens ein Mal pro Woche mit ein wenig Seifenwasser / Seifenlauge reinigen. Verzichte auf jeden Fall auf die Chemiekeule und ätzende Reinigungsmittel. Das ist einerseits nicht gut für deine eigene Haut und greift auch das Material unnötig an. Bei Verfärbungen beim Armband kannst du mit einer weichen Zahnbürste und Seifenwasser dagegen vorgehen.

schwarze Pulsuhr am Handgelenk

Reinigung des Gehäuses und der Anzeige

Schalte zuerst die Uhr aus. Sollte deine Gesundheitsuhr eine Lederarmband haben, so entferne dieses. Das Mittel der Wahl ist ein nicht scheuerndes, fusselfreies Tuch. Ich benutze gerade für die Oberfläche immer Mikrofasertücher.. Bei leichten Verschmutzungen und Flecken kannst du dieses mit etwas sauberem Wasser befeuchten und so den Schmutz entfernen. Anschließend trocknen lassen oder mit einem trockenen Tuch abwischen. Ebenfalls sehr gut geeignet sind Brillenputztücher.

Oft vergessen: Die Sensoren!

Damit deine Smartwatch die Schlafanalyse und Pulsmessung optimal ausführen kann, müssen die Sensoren auf der Rückseite regelmäßig gereinigt werden. Auch wenn sich die Herstellervorgaben immer wieder ein wenig im Detail unterscheiden, erzielst du meistens mit einem feuchten fusselfreien Tuch die besten Ergebnisse.

Vertiefungen und Funktionstasten

Hier haben sich leicht angefeuchtete Wattestäbchen bewährt.

Regelmäßige Updates

Die Softwareaktualisierungen sind zwar nervig, erweitern dein Fitness-Band aber um Funktionen, verbessern oft Display, beseitigen Fehler oder reduzieren den Akkuverbrauch. Auch wenn du nicht jedes Update mitnehmen musst solltest du dennoch das System wie bei deinem Mobiltelefon auch aktuell halten. 

Pflege des Akkus

Fast noch wichtiger ist die Pflege des Akkus. Denn diesen kannst du bei den meisten Fitnessbändern nicht tauschen. Vermeide sogenannte Tiefenentladungen! Die Qualität des Akku nimmt drastisch ab, wenn du ihn immer komplett entlädst. Bei 20 % bis 80 % Akkuladung hingegen wird er geschont. Ebenfalls nicht empfehlenswert ist, den Akku über Nacht oder gar für Tage zu laden.

Pulsgurt reinigen

Da so gut wie alle handelsüblichen Pulsgurte aus textilen Materialien bestehen, kannst du sie sehr einfach mit laufwarmen Wasser und Seife oder Spülmittel reinigen. Wasche den Brustgurt anschließend gründlich aus und hänge ihn auf, damit er trocknen kann. 

Unsachgemäße Verwendung vermeiden

Es gibt Sportarten und Bereiche, für die Fitnesstracker und Pulsuhren nicht geeignet sind. Kontaktsport ist etwa ein gutes Beispiel. Und wer gerne im nassen Element sich austobt, der sollte spezielle Fitnesstracker zum Schwimmen verwenden. Zwar werben viele Hersteller mit sehr hoher Wasserdichtigkeit, aus eigener Erfahrung aber müssen wir dir zu spezifischen Modellen raten. Auch bestimmte Wetterbedingungen und Temperaturen können eine Verwendung ausschließen. So mag es etwa recht spannend sein, die eigenen Bio-Daten in der Sauna zu messen. Aber wenn selbst Apple als Hersteller der hochwertigsten Modelle dieses nicht empfiehlt, dann solltest du darauf hören. 

Dies gilt auch für direkte Sonneneinstrahlung. Lass dein Wearable nicht in der direkten Sonne liegen, du könntest so die inneren Bauteile beschädigen. Kälte kann sich ebenfalls negativ auswirken, wobei es allgemein kein Problem ist, den Fitnesstracker zum Skifahren oder Wintersport zu tragen.

Wenn Pflege nicht mehr hilft: Die Garantie

Wer in Deutschland oder Österreich einen Fitnesstracker erwirbt, der hat zwei Jahre Anspruch auf Garantie ab Kaufdatum. Sollten also unsere Pflege-Tipps und Tricks dir nicht mehr helfen, dann scheu dich nicht, das Gerät einzusenden. Das ist dein gutes Recht! 

Flo
Flo
Im Vergleich zu meinen Kollegen bin ich eher der Hobbysportler, der glücklich ist, wenn er es zwei Mal pro Woche schafft laufen zu gehen oder dem Gym einen Besuch abzustatten. Job, Familie, Kinder fordern viel, weshalb für mich Fitness nicht nur Spaß machen soll, sondern auch effizient sein muss.
Flo
Flo
Im Vergleich zu meinen Kollegen bin ich eher der Hobbysportler, der glücklich ist, wenn er es zwei Mal pro Woche schafft laufen zu gehen oder dem Gym einen Besuch abzustatten. Job, Familie, Kinder fordern viel, weshalb für mich Fitness nicht nur Spaß machen soll, sondern auch effizient sein muss.

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