Sport im eigenen Pool: Das sind die besten Übungen für das Training

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Sport ist ein optimaler Ausgleich in der Freizeit, das ist weitläufig bekannt. Wer einen stressigen Arbeitsalltag hat, dem tut es gut, nach dem Job ein wenig Sport zu betreiben. Denn das fördert den Muskelaufbau, regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an und führt außerdem dafür, dass du dich einfach wohlfühlst. Kein Wunder, werden doch beim Training eine ganze Menge Endorphine ausgeschüttet. Daher spricht nichts dagegen, regelmäßig ein paar schweißtreibende Übungen einzulegen und auf diese Art und Weise einen gesunden Alltag zu gestalten.

Dabei musst du gar nicht unbedingt auf weite Waldläufe setzen oder eine Mitgliedschaft im lokalen Fitnessstudio beantragen. Wer einen eigenen Pool besitzt, der kann sich auch auf ein ausgefallenes Sportprogramm im Wasser freuen. Denn bei diesen Einheiten werden verschiedene Muskelgruppen beansprucht, sodass ausreichend Abwechslung gegeben ist und du immer wieder mit viel Freude ans Werk gehst.

Doch welche Möglichkeiten hast du beim Sport im Wasser? Warum sind die Übungen beim Training im Pool besonders effektiv? Und was ist bei der Umsetzung zu beachten? Diese und weitere Fragen werden im folgenden Text beantwortet. Jetzt weiterlesen und alles zum Thema „Sport im eigenen Pool – welche Möglichkeiten habe ich?“ erfahren.

Diese Vorteile bringt der Sport im eigenen Pool mit sich

Wenn du Sport im eigenen Pool betreibst, hat das gegenüber den standardmäßigen Übungen zahlreiche Vorzüge. So werden beim Training alle möglichen Muskeln gekräftigt. Das liegt daran, dass der Wasserwiderstand einen höheren Kraftaufwand fordert. Dieser ist in etwa um 30 Prozent höher als bei Übungen außerhalb des Wassers.

Darüber hinaus ist die Aquafitness ein gut geeignetes Workout gegen Cellulite. Denn bei den Bewegungen wirkt das Wasser wie eine Lymphdrainage für Haut und Muskeln. Auf diese Art und Weise wird der Stoffwechsel des Bindegewebes aktiviert. Das unterstützt den Abtransport von aufschwemmender Schlacken.

Ebenso hat die Gymnastik im Wasser aber auch eine schonende Wirkung. Du belastest die Gelenke, die Bänder und die Sehnen nicht übermäßig stark und zudem wirkt es auch schonend für die Wirbelsäule.

Das ist der Grund, warum sich Wasserübungen für so gut wie jeden eignen. Die Übungen sind echte Dauerbrenner im eigenen Pool und können auch mit der gesamten Familie durchgeführt werden. Denn diese Übungen richten sich an alle Altersklassen und schließen niemanden aus. So macht Fitness Spaß!

Die optimale Wasserumgebung schaffen

Bei den Übungen im Wasser ist wichtig, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu zählt unter anderem der passende Wasserstand. Dieser sollte in etwa bis zum Bauchnabel reichen. Maximal darf er die Brust erreichen.

Außerdem ist auch wichtig, dass das Training regelmäßig durchgeführt wird. Das bedeutet, du solltest es etwa einmal oder sogar zweimal in der Woche durchführen. Dann sind Einheiten von durchschnittlich 20 Minuten zu empfehlen.

Ein weiteres entscheidendes Thema ist: Du musst dich vor dem Training im eigenen Pool ausreichend aufwärmen!

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Der Start: Das Aufwärmprogramm

Um ein gekonntes Aufwärmprogramm zu gestalten, bietet sich Aquajogging an. Dieses solltest du in etwa ein paar Minuten durchführen. Dabei geht es darum, sich bei jedem einzelnen Schritt mit dem Fuß vom Poolboden abzustoßen und die Knie mit einer ordentlichen Portion Kraft nach oben zu ziehen. Die Arme lässt du ganz normal schwingen, genau wie beim Joggen an Land. Das bedeutet, dass diese leicht angewinkelt sind.

Es bietet sich an, diese Übung zum Aufwärmen ein wenig zu variieren. Das gelingt leicht in Bezug auf die Arme: Nach einiger Zeit bewegst du diese nicht länger von oben nach unten, sondern seitlich. Du führst einfache Schwungbewegungen aus. Dieses Training führst du einige Minuten lang durch, in etwa bis du 30 Schwungbewegungen erreicht hast.

Die Bauchmuskeln stärken

Wer beim Sport im Pool seine Bauchmuskeln stärken möchte, der setzt auf spezielle Übungen. Dafür stellst du dich zunächst aufrecht hin, sodass die Füße parallel angeordnet sind. Durch die Kraft der Zehen drückst du dich vom Boden ab. Beim Springen ziehst du die Knie auf Bauchhöhe. Die Arme sollen seitlich gerade nach unten geführt werden.

Die Wirbelsäule stützen

Ebenso echte Dauerbrenner sind die Übungen zur Stärkung der Wirbelsäule. Dabei nimmst du eine Haltung ein, bei der die Knie ganz leicht gebeugt sind. Die Arme werden vor der Brust angewinkelt. Nun geht es darum, die Beine in die eine Richtung zu drehen und gleichzeitig den Brustkorb in die entgegengesetzte Richtung zu manövrieren. Der Arm auf dieser Seite wird dabei ausgestreckt. Nun ist es wichtig, die Seiten immer wieder zu wechseln.

Übungen für die Muskeln am Po

Für diese Übungen werden die Füße hüftbreit aufgestellt. Mit einer Hand stützt du dich am Beckenrand ab. Der andere Arm wird erst nach unten gestreckt und dann nach oben geführt. Wichtig: Dabei zeigt die Handfläche in Richtung der Poolwand. Das Bein auf der anderen Seite ist abzuspreizen. Genau diese Übung führst du dann noch einmal für die andere Seite aus.

Weitere Informationen zu Aquafitness gibts im Blog von wellness4me.de.

Den Gleichgewichtssinn verbessern

Besonders viel Spaß macht diese Übung, die zudem deinen Gleichgewichtssinn trainiert: Es geht darum, die Arme nach oben zu strecken und dabei auf der Stelle zu hüpfen. Langsam rotierst du nun erst von rechts nach links und danach von links nach rechts.

Die Beinmuskulatur stärken

Wenn du deine Beinmuskulatur stärker ausprägen willst, dann hebst du in geradem Stand die Beine abwechselnd an und führst dabei große Bewegungen durch. Die Arme müssen angewinkelt sein und sich jeweils dem gegengleichen Bein entsprechend mit bewegen.

Training für mehr Schulter- und Armmuskulatur

Um eine bessere Arm- und Schultermuskulatur zu erreichen, bietet es sich an, auf Unterwasserboxen zu setzen. Du stellst die Beine schulterbreit auf und neigst dich ein wenig ins Wasser. Die Arme müssen sich bei dieser Übung unterhalb der Wasseroberfläche befinden.

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Ball deine Hände zu Fäusten auf Höhe der Rippenbögen. Es geht nun darum, sich einen fiktiven Gegner vorzustellen und dementsprechend ein Schlagtraining zu starten.

Als erstes führst du mit jedem Arm zehn Schläge durch. Der darauf folgende Durchgang sieht vor, dass du den Arm nicht erst nach dem zehnten Schlag, sondern nach jedem einzelnen Punch wechselst und so ständig in Bewegung bist.

Mit diesen Trainingstipps gelingt der effektive Sport im eigenen Pool im Garten zuhause ganz leicht.

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