Warum Yoga? Top 10 Gründe, um mit Yoga anzufangen!

Die uralte indische Lehre Yoga ist heute mehr im Trend als je zuvor – und das zurecht! Yoga wirkt sich positiv auf Körper, Geist und Seele aus, kann bei Angstzuständen und Depressionen helfen, dein Selbstbewusstsein stärken und zu einer allgemeineren Verbesserung der Lebensqualität führen! Es gibt kaum eine Lebenslage, bei der dir Yoga nicht helfen kann.

Erfahre hier, warum Yoga so zuverlässig wirkt und was genau Yoga so besonders macht! Außerdem gebe ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg, wie du Yoga lernen kannst!

Zur Geschichte von Yoga

Man ist sich uneinig, ob die Wurzeln von Yoga ca. 3500 oder sogar 5000 Jahre zurückliegen – Fakt ist, Yoga existierte mindestens schon tausend Jahre, bevor unsere Zeitrechnung überhaupt begann. Der Ursprung des Yogas liegt in Indien. In indischen Quelltexten (die man auch als die vedische Schriften kennt) ist die Rede von heiligen Menschen, die meditieren und verschiedene Atemübungen machen.

Das Ziel und der Kernfokus von Yoga liegt auf dem Erkunden der inneren Welt, der Verbundenheit und der Vereinigung von Körper, Geist und Seele, die den Yogis auf dem Weg zur Erleuchtung und inneren Ruhe unabdinglich ist. Die Geschichte des Yoga hat extrem viele Facetten, doch eins haben die verschiedenen Legenden und Geschichten gemeinsam: Yoga sorgt für innere Ruhe und Klarheit.

Die heute in der westlichen Welt verbreiteten Yoga Techniken basieren größtenteils auf Hatha Yoga. Hatha Yoga beschreibt eine Form des Yoga, die sich stark auf die Gesundheit des physischen Körpers fokussiert und mit Variationen der 84 Hauptasanas arbeitet. 

Wusstest du? Der Begriff Asana stammt aus dem heiligen Sanskrit und lässt sich mit „Sitz“ übersetzen. Es bedeutet so viel wie „mit dem zurechtkommen, was ist“ und soll für Gelassenheit und Gleichmütigkeit im Umgang mit den verschiedenen Posen sorgen.

10 Fakten, warum Yoga eine echte Geheimwaffe ist

Yoga hat unzählige positive Auswirkungen auf deine physische, und vor allem auf deine mentale Gesundheit! Hier sind zehn Beispiele, warum Yoga eine absolute Gesundheits-Geheimwaffe ist!

1. Yoga sorgt für Ruhe und reduziert Stresslevel

Dass Yoga für Entspannung sorgt, hast du wahrscheinlich selber schon mal festgestellt, wenn du mal Yoga gemacht hast. Dein Körper kommt zur Ruhe und empfindet weniger Stress. Kein Wunder! Eine Studie aus 2016 konnte nachweisen, dass regelmäßiges Yoga tatsächlich das Stresshormon ‚Cortisol‘ im Körper reduziert. Eine Studie der Technischen Universität Dresden konnte dies bestätigen und empfiehlt zusätzlich eine Kombination aus Meditation und Yoga zur optimalen Stressreduktion!

Solltest du also unter Ruhelosigkeit leiden und Schwierigkeiten haben herunterzukommen, könnte Yoga sich für dich als Geheimwaffe entpuppen! 

2. Yoga hilft gegen Depressionen

Depressionen sind mit einem Gefühl von anhaltender Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit zu vergleichen. Wenn du jemanden kennst, der an Depressionen leidet oder ggf. selber schon mal Depressionen erlebt hast, weißt du, wie grauenvoll es ist. Ärzte verschreiben sehr schnell Antidepressiva und andere Gefühls-betäubende Mittel. Doch Yoga kann helfen, Depressionen im Kern zu besiegen. Unzählige Studien aus Deutschland und auch international konnten die positiven Effekte von Yoga auf Depressionen und andere mentale Krankheiten nachweisen. Je mehr Yoga Sessions wöchentlich praktiziert wurden, desto ausschlaggebender ist der Effekt auf die Depressionen. 

3. Yoga als Suchtbekämpfung

Wie schon erwähnt, ist Yoga eine Wunderwaffe, wenn es um Depressionen und mentale Krankheiten geht. Dazu zählt auch Alkoholsucht. Studien belegen den positiven Effekt, den Yoga auf Suchtkranke hat. Yoga sorgt für mehr Achtsamkeit für den eigenen Körper. Dadurch können Alkoholiker lernen, den Impuls zu bemerken, bevor es zu spät ist und sie einen Rückfall erleiden. 

4. Unterstützt das Immunsystem

Mittlerweile ist dir wahrscheinlich auch schon aufgefallen: Yoga ist ein echter Alleskönner. Doch es wird noch besser! Mit Yoga kannst du dein gesamtes Immunsystem unterstützen, denn Yoga aktiviert den Parasympathikus, der dem Körper Entspannung signalisiert. Dadurch wird der Blutdruck gesenkt, die Herz- und Atemfrequenz reduziert und der Cortisolspiegel gesenkt. Das Tumor-Zentrum München hat eine Studie veröffentlicht, in der nachgewiesen wurde, dass durch regelmäßiges Yoga eine Steigerung der Immunzellen im Körper von bis zu 15 % führen kann. 

5. Stärkt Selbstbewusstsein

Yoga stärkt außerdem dein Selbstbewusstsein, denn Yoga schafft ein nachgewiesenermaßen ein ganzheitliches Gefühl für den eigenen Körper. Dadurch wird es ganz natürlich, auf den eigenen Körper zu hören, wodurch wiederum das Bewusstsein für sich selbst gestärkt wird. 

6. Wirkt entgiftend

Bei Entgiftung (Detoxing) denkt man schnell an Fasten, gesunde Tees oder Saft-Kuren, doch auch mit bestimmten Yoga Praktiken lässt sich der Körper entgiften. Wie du wahrscheinlich weißt, bestehen viele Übungen aus Drehungen und Twists. Manche dieser Twists drücken gezielt auf Nieren, Leber, Milz und Magen und sorgen regelrecht dafür, dass diese Organe ausgequetscht werden und dann für frisches nährreiches Blut empfänglich sind. Zudem wird durch diese Drehungen deine Verdauung angekurbelt und der Stoffwechsel beschleunigt. 

Doch nicht nur mit den Drehungen, sondern auch mit einer kontrollierten Atmung wird der Körper entgiftet. Während wir im Alltag oft kaum auf unsere Atmung achten und sie dadurch schnell, flach und unbewusst wird, liegt beim Yoga ein großer Fokus auf der Atmung. Dadurch wird die Atmung vertieft, was extrem wichtig für die natürliche Entgiftung des Körpers ist. Denn bei jeder Einatmung wird unser Blut mit neuem Sauerstoff versorgt, was zur Leistungssteigerung führt. Mit jeder Ausatmung wird der Körper automatisch entgiftet und entsäuert. Wenn die Atmung jedoch unbewusst und flach ist, konzentrieren wir uns weniger darauf, vollständig auszuatmen, wodurch Schadstoffe im Blut zurückbleiben. Mit Atemübungen beim Yoga wirst du diese Schadstoffe ganz natürlich los. 

7. Verbessert Gefühl für Körper und Geist

Yoga bedeutet im Sanskrit auch so viel wie ‚zusammenbinden‚. Das bezieht sich auf das Zusammenarbeiten von Körper und Geist. Auch wenn Körper und Seele in der westlichen Welt oft als getrennte Dinge betrachtet werden, sind sie aneinander gebunden und können nicht ohne einander existieren. Für langjährige Yogis ist es daher nichts Neues, denn Yoga Praktiken verstärken das Gefühl von Verbundenheit und dem Zusammenhang von Körper und Geist.

8. Erhellt Stimmung

Yoga ist zudem ein ganz natürlicher Stimmungsaufheller. In mehreren Stimmungs- und Stoffwechselübungen konnten die positiven Effekte von Yoga auf die Stimmung nachgewiesen werden. Ergebnisse dieser Studien belegen, dass durch Yoga extreme Höhen und Tiefen des Gefühlslebens aktiv ausgeglichen werden können, was sich aufhellend auf die allgemeine Stimmung auswirkt.

Auch in den Yogastunden selber herrscht eine tolle Stimmung. Machst du zum Beispiel eine anstrengende Bikram Yoga oder Power Yoga Stunde, ist gegenseitigens Motivieren wichtig!

9. Stärkt Muskeln und Flexibilität

Yoga Praktiken trainieren den gesamten Körper und nicht nur bestimmte Muskelpartien. Dazu kommt, dass bei manchen Yogaarten, wie beispielsweise Hatha Yoga oder Kundalini Yoga, Asanas sehr lange gehalten werden, was intensiv die Tiefenmuskulatur trainiert. Zum Ganzkörpertraining wird zusätzlich die Flexibilität erhöht, da Yoga mit vielen Dehnungen verbunden ist.

Besonders Stile wie Faszien Yoga oder Yin Yoga, zielen auf das Bindegewebe ab. Wenn du viel am Schreibtisch sitzt, kann dir Yoga helfen, Muskelverkürzungen vorzubeugen und deine Haltung zu verbessern.

10. Schwangerschaftsvorbereitung

Zu guter Letzt noch ein Punkt für die Mamis unter uns. Yoga eignet sich auch hervorragend als Schwangerschaftsvorbereitung und Schwangerschaftssport. Gerade dann, wenn dein Körper die größte (und schönste) Herausforderung seines Lebens meistert, und zwar ein neues Leben heranwachsen zu lassen, ist es wichtig, mit Körper und Seele im Einklang zu sein. Außerdem bringt diese Zeit manchmal auch mit Stress und Ängste mit sich. Dabei hilft Yoga in der Schwangerschaft, das Nervensystem zu beruhigen, Gedanken für eine Weile beiseite zu legen und bewusst zu entspannen.

Abgesehen von den mentalen Vorteilen sind Yogaübungen auch wundervoll, um den Körper in der Schwangerschaft sanft in Bewegung zu bringen und das Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Denn Bewegung tut gut, auch in der Schwangerschaft! 

Checkliste: Das brauchst du, um mit dem Yoga zu beginnen

Wenn du Yoga mal ausprobieren möchtest, ohne dich direkt bei einer Yogastunde anzumelden, kannst du ‚Projekt: Yoga‘ auch ganz einfach von zu Hause aus angehen. Dafür brauchst du gar nicht viel: ein wenig Platz in der Wohnung und ein, zwei Utensilien, und schon kann es losgehen!

Zum Einsteigen: Die Yogamatte

Eine Yogamatte ist quasi die Grundausstattung für deine Yogapraxis. Zwar kannst du es auch ohne versuchen oder stattdessen ein Yoga Handtuch verwenden, doch das ist meist etwas schwierig, da die meisten Fußböden nicht genügend Grip bieten. Sie hilft dir, ausreichend Stabilität für deine Asanas zu finden.

Weitere Dinge, wie Yogarolle, Yogablock, Yoga-Rad etc. lohnen sich wahrscheinlich erst, wenn du beim Yoga bleibst und es nicht bei ein, zwei Praktiken lässt.

Wenn du dabei bleiben willst: Yogarolle & Yogablock

Hat dir das Yoga gutgetan und du möchtest weiterhin Yoga praktizieren, kann es sich lohnen in eine Yogarolle, und ein oder zwei Yogablöcke zu investieren.

Mit einem Yogabolster kannst du Dehnungen intensivieren, bequemer im Shavasana liegen oder einfach beim Meditieren draufsitzen. Du benötigst die Rolle nicht für jeden Yogastil, doch besonders für die Tiefendehnungen des Restorative Yoga oder Yoga Nidra eignet sie sich, um sich noch tiefer in die Dehnung hineinlegen zu können.

Der Yogablock ist quasi eine Körperverlängerung bei bestimmten Asanas. Der Block gibt dir Halt und Unterstützung, wenn du noch nicht weit genug gedehnt bist, um stabil in einem gewissen Asana zu bleiben. Doch auch als fortgeschrittener Yogi wirst du den Yogablock hin und wieder zur Hilfe verwenden, wenn du merkst, dass du sonst bei dem Asana aus der Haltung fällst.

Ich benutze immer gleich zwei, da mir ein Block meistens nicht genügend Verlängerung bietet. 🙂

Einfache Übungen zum Einsteigen

Zu guter Letzt solltest du natürlich auch einfache Übungen haben, mit denen du schnell in die Yogawelt einsteigen kannst. Hier ist eines meiner Lieblings Einsteiger Videos! 

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Fazit

Die positiven Auswirkungen von Yoga aus deine körperliche und seelische Gesundheit sind unzählig! Yoga wirkt entspannend, reduziert Stresslevel, hilft bei Depressionen und Suchtkrankheiten, macht dich stärker (mental und körperlich) und hält dich fit! Die Frage, warum Yoga sich an so extremer Beliebtheit erfreut, sollte damit definitiv geklärt sein. Es ist eine richtige Gesundheits-Geheimwaffe.

Häufige Fragen

Hier findest du Antworten auf häufige Fragen zu Yoga im Allgemeinen. 

Hat Yoga auch Nachteile?

Der einzige Nachteil, den Yoga mit sich bringt ist, dass Yogakurse, oder private Yogalehrer, die kostspielig sind. Doch zum Glück gibt es online eine riesengroße Auswahl mit freien Yogakursen!

Mit welcher Yoga Art steige ich am besten ein?

Mit welcher Yoga Art du am besten einsteigst, ist definitiv Geschmackssache. Die beliebtesten Yogastile sind beispielsweise das sportliche Vinyasa Yoga oder ein entspannendes Yin Yoga. 

Kann jeder Yoga machen?

Egal welches Alter oder welchen Fitnessstand du hast, Yoga ist für jeden geeignet. Solltest du jedoch aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen Bedenken haben, kann es gut sein, vorher deinen Arzt um Rat zu fragen.

Leonie
Leonie
Fitness gehört in meinen Alltag, wie für andere der Kaffee am Morgen. Seit ein paar Jahren bin ich als Digital Nomad am Reisen und konnte so die Yoga Hochburgen von Bali in Indonesien bis zum Lake Atitlan in Guatemala kennenlernen. Gerade beim Reisen ist mir die Fitness- und Yoga Routine extrem wichtig geworden, denn wenn man immer unterwegs ist, ist der kleinste Hauch von Stabilität Goldwert! Strongmonkey ist dabei die perfekte Plattform, um die Erfahrungen und Tipps von Yogis von überall auf der Welt zu teilen und so anderen Fitnessliebhabern dabei zu helfen, ihre perfekte Routine zu entwickeln.
Leonie
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Fitness gehört in meinen Alltag, wie für andere der Kaffee am Morgen. Seit ein paar Jahren bin ich als Digital Nomad am Reisen und konnte so die Yoga Hochburgen von Bali in Indonesien bis zum Lake Atitlan in Guatemala kennenlernen. Gerade beim Reisen ist mir die Fitness- und Yoga Routine extrem wichtig geworden, denn wenn man immer unterwegs ist, ist der kleinste Hauch von Stabilität Goldwert! Strongmonkey ist dabei die perfekte Plattform, um die Erfahrungen und Tipps von Yogis von überall auf der Welt zu teilen und so anderen Fitnessliebhabern dabei zu helfen, ihre perfekte Routine zu entwickeln.

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