Yoga in der Schwangerschaft – Diese Asanas wirken Wunder!

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Yoga in der Schwangerschaft - Diese Asanas wirken Wunder!
Bildquelle: unsplash.com

Yoga hat viel Vorteile, die sich auf Geist, Körper und Seele ausüben können. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass es bestimmte Asanas gibt, die sich positiv auf die Schwangerschaft auswirken können. Hier haben wir die die besten Asanas für die Schwangerschaft zusammengestellt. Zudem erfährst du hier, auf welche Asanas du lieber verzichten solltest.


Was sind Asanas?

Asanas sind im Prinzip Yoga Posen, die bei einer Aneinanderreihung einen „Flow“ entstehen lassen. Wenn du schon mal eine Yoga Stunde besucht hast, dann wirst du sicherlich realisiert haben, dass es oftmals wie eine Choreographie ist. Eine Pose kommt nach der anderen und irgendwie verschmelzen diese ineinander, sodass eine wunderbare Balance entsteht. Hierbei wird dann auch noch der Atem angepasst und schon können wir langsam abschalten.

Yoga in der Schwangerschaft - Diese Asanas wirken Wunder!
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Wieso ist Yoga auch in der Schwangerschaft gut?

Yoga hat allgemein schon viele Vorteile, doch vor allem diese vier Punkte, sind besonders vorteilhaft für die Schwangerschaft:

1. Bringt Körper/Geist/Seele in Einklang

Balance ist der Schlüsselpunkt des Yoga und der Hauptaspekt worum es wirklich geht. Wir suchen Balance in unserem Leben, doch bei Stress und Verpflichtungen kann es manchmal sehr schwer werden diese zu finden. Yoga hilft dabei den Alltag ruhen zu lassen und sich auf sich selber zu konzentrieren. Eine Schwangerschaft ist auch alles andere als entspannen, die Frau muss mit Schmerzen umgehen, kann sich nicht mehr so frei bewegen und hat hormonelle Gemütsschwankungen. Hierbei ist Yoga eine sehr gute Möglichkeit sich eine Pause zu gönnen.

2. Hilft bei der hormonellen Umstellung

Bei einer Schwangerschaft spielen die Hormone verrückt. In einem Moment ist die Frau glücklich und froh und im nächsten Moment wie komplett aus der Bahn geworfen. Das sind die Hormone, die sich durch die Schwangerschaft umstellen. Auch hierbei ist Yoga ein wahrer Segen.

3. Beruhigt den Körper und Geist

Mit dem ganze Stress der mit einer Schwangerschaft kommen, kommt auch die Angst. Man macht sich Gedanken, ob das Kind gesund ist, hat das Gefühl man ist noch nicht bereit und dann ist da noch die Angst vor der Geburt. Das ist purer Stress für den Körper und Geist der Frau, sodass auch hier Yoga weiterhelfen kann.

4. Erweitert das Bewusstsein

Wer Yoga schon längere Zeit praktiziert weiß was für einen Effekt dies auf das Bewusstsein haben kann.Plötzlich spürt man jeden Muskel im Körper, weiß was sich besonders gut anfühlt und wo es Verspannungen gibt. In einer Schwangerschaft verändert sich der Körper stark, sodass es schön ist diese Veränderungen genau, doch ein erweitertes Bewusstsein beobachten zu können.

Frau Schwanger Strand
Photo by Anthony Tran on Unsplash

Die besten Asanas für die Schwangerschaft:

Es gibt bestimmte Asanas, die sich besonders gut in der Schwangerschaft eignen. Dennoch, der wichtigste Punkt ist, dass du auf deinen Körper hören solltest. Wenn sich eine Pose nicht gut anfühlt oder du womöglich sogar schmerzen hast, dann brich diese direkt ab! Asanas in der Schwangerschaft sollten vor allem ein sein, entspannend und kein Workout. Diese Yoga Posen hier kannst du ohne Probleme durchführen.

1. Die Katzen/Kuh Pose

Bei der Katzen/Kuh Pose kannst du deine angespannte Wirbelsäule ein wenig relaxen. Du sitzt oder liegst nun bestimmt eine Vielzahl deiner Zeit, sodass es zu Verspannungen im Rücken kommen kann. Diese Posen sind Gold wert, um wieder ein wenig Schwung in die Wirbelsäule zu bringen.

Wie übst du am besten die Katzen/Kuh Pose aus?

  • Begebe dich auf alle Viere
  • Knie hüftbreit auseinander Arme schulterbreit auseinander
  • Bei der Einatmung leicht ins Hohlkreuz
  • Bei der Ausatmung einen Buckel machen (wie eine Katze)
  • So oft wiederholen wie es sich gut anfühlt.

2. Sitzende Dehnung der Seite

Dehnungen sind klasse um die Muskel entspannen zu können und den Energie Fluss wieder anzuregen. Hier stellen wir dir die Sitzende Dehnung der Seite, um deinen Oberkörper und deine Seite sanft zu dehnen.

Wie übst du am besten die Sitzende Dehnung der Seite Pose aus?

  • Sitze im Schneidersitz auf dem Boden
  • Nutze gerne ein Kissen oder eine Decke
  • Reiche deine Arme nach oben und senke sie wieder
  • Hebe zuerst einen Arm und lasse ihn über deinen Kopf zur anderen Seite gleiten
  • Stütze dich mit dem anderen Arm
  • Wiederhole auf der anderen Seite
  • So oft wiederholen wie es sich gut anfühlt.

3. Schmetterling

Der Schmetterling ist klasse für werdende Mütter, da er einer der besten Hüftöffner ist und demnach in dem Bereich entspannen kann. Zudem ist auch die Umsetzung wahnsinnig einfach und kann auch ganz gemütlich beim fernsehen durchgeführt werden.

Wie übst du am besten die Schmetterling Pose aus?

  • Sitze im Schneidersitz auf dem Boden
  • Nutze gerne ein Kissen oder eine Decke
  • Berühre deine Fußsohlen mit den Füßen
  • Bewege die Knie sanft auf und ab, als würdest du fliegen
  • So oft wiederholen wie es sich gut anfühlt.

4. Savasana

Savasana hast du sicherlich schon mal praktiziert, wenn du eine Yoga Stunde hast. Es ist im Prinzip die finale Entspannung nach einer Yoga Klasse und hilft den ganzen Körper zu entspannen.

Wie übst du am besten die Savasana Pose aus?

  • Lege dich auf den Boden
  • Nutze Kissen und Decken
  • Schließe die Augen und lasse einfach alle Anspannung los
  • Optional kannst du diese Pose mit einer Meditation verknüpfen
Yoga in der Schwangerschaft - Diese Asanas wirken Wunder!
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Auf diese Asanas solltest du während der Schwangerschaft verzichten:

Leider sind nicht alle Asanas in der Schwangerschaft eine gute Idee, es gibt auch Posen, die dem ungeborenen Baby schaden können. Passe daher besonders auf und vermeide diese Posen!

1. Umkehrstellungen (Handstand, Schulterstand, etc.)

Der Körper der Frau ist bereits so ausgereift, das jegliche Umkehrstellungen, wie beispielsweise ein Handstand dem Baby schaden können. Zudem sollte die Yoga Übungen keinen Stress auf den Körper aufbauen und hierbei fließt sogar das ganze Blut in den Kopf und das Baby kann im schlimmsten Fall nicht optimal versorgt werden.

2. Positionen auf dem Bauch

Es ist nicht nur unbequem, sondern auch schädlich für das Kind – Positionen auf dem Bauch. Du wirst sicherlich nicht auf die Idee gekommen sein, da es viel zu schmerzhaft ist und darum geht es nicht im Yoga.

3. Atemübungen

Bei Atemübungen kommt es darauf an, wie du diese einbaust. Selbst bei Geburtsvorbereitungskursen werden oftmals Atemübungen eingebaut, dabei wird aber meistens besonders tief eingeatmet. Verzichte auf Kurzatmigkeit und dem Luft anhalten!

Höre auf deinen Körper und du wirst dein Maß finden!

Wie du siehst ist Yoga eine wahre Wunderwaffe in der Schwangerschaft. Achte dennoch darauf die optimalen Asanas zu verwenden, um sichergehen zu können, dass dein Baby nicht geschädigt wird. Wenn du dich unsicher fühlst, dann besuche doch gerne eine Yoga Stunde explizit für Schwangere.

Alles gute und eine schöne Entspannung mit den Yoga Asanas!

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