Fettabbau, Muskelaufbau, Wassereinlagerung – Das macht es mit unserem Körper!

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Fettabbau, Muskelaufbau, Wassereinlagerung - Das macht es mit unserem Körper!
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Fettabbau, Muskelaufbau, Wassereinlagerung und vieles mehr! All diese Begriffe können uns verwirren, was bedeuten sie also genau? Wie können wir diese auseinanderhalten? Dieser Frage und mehr gehen wir hier in diesem Artikel für dich ein!

Wieso es manchmal schwer sein kann Fettabbau, Muskelaufbau, Wassereinlagerung zu unterscheiden!

Vor allem beim Krafttraining haben wir die Vorurteile, dass jeder der den Kraftsport ausübt, daran interessiert ist möglichst breit und „bulky“ anzusehen, doch das ist meistens gar nicht der Fall. Immer mehr Menschen nutzen das Krafttraining um aktiv an Gewicht zu verlieren und ihren Körper so zu formen, wie sie es sich wünschen. Wie kann es dann aber kommen, dass vor allem Frauen zu Beginn des Krafttrainings anfangen regelrecht aufzuschwellen? Und warum zeigt die Waage mehr Gewicht an, obwohl du nun regelmäßig trainierst und auf deine Ernährung achtest? Wenn du nur nach der Waage und der äußeren Erscheinung gehst, dann wirst du sicherlich auch den Vorurteilen glauben, doch Kraftsport macht tatsächlich schlank. Vielmehr hat es was zu tun mit dem Fettabbau, Muskelaufbau und er Wassereinlagerung. Um zu verstehen, was genau mit deinem Körper beim Kraftsport passiert, klären wir zuerst die Begriffe.

Was ist der Fettabbau?

Mit Fettabbau bezeichnen wir den Abbau des Fetts in deinem Körper. Im Prinzip ist es das Ziel bei einem regelmäßigen Training und einer gesunden Ernährung. Hierbei baut der Körper Fett auf, wenn mehr Energie (Kalorien) konsumiert, als benötigt werden. Genauso gut kommt es zum Fettabbau, wenn wir mehr Kalorien verbrennen, als wir konsumieren. Es ist ein einfaches Prinzip, was dennoch ab und an zu Missverständnissen führen kann. Vor allem durch die Tatsache, dass der Mensch ebenfalls aus Wasser und Muskeln besteht, demnach ist es schwer zu tracken, ob Fett abgebaut wurde oder die Person nur Wasser verloren hat.

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Was ist der Muskelaufbau?

Das Ziel des Krafttrainings ist es Muskeln aufzubauen. Dies hat mehrere Vorteile, zum einen macht es dich fit und stark und zum anderen erhöht sich dein Grundumsatz an Energie, sodass du schneller an Gewicht verlierst und mehr essen kannst. Muskeln formen deinen Körper und so bekommst du einen ansprechenderen Körper.

Was sind Wassereinlagerungen?

Vor allem Frauen leiden oftmals an Wassereinlagerungen. Hierbei kann es so wirken als habe die Person an Gewicht zugenommen, weil es zum einen von der Waage so angezeigt wird, aber auch da die Person „aufgeschwemmter“ aussieht. Allein durch die Optik ist es demnach schwer zu unterscheiden, ob es sich nun um Fett oder nur Wasser handelt. Frauen neigen beispielsweise dazu mehr Wasser zu speichern, wenn sie ihre Periode bekommen, aber auch andere Aspekte können die Wassereinlagerung beeinflussen. Diese Speicherung des Wassers kann mehr als frustrierend sein, da sie die Optik negativ beeinflusst und es schwerer wird die Trainingserfolge zu sehen.

Tipps gegen Wassereinlagerungen!

Wie du Wassereinlagerungen aber aktiv meiden kannst, erfährst du durch unsere fünf Tipps. Mit diesen Tipps und Tricks ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du unnötiges Wasser in deinem Körper speicherst. Sei dir aber auch bewusst, dass dein Körper zu 60-70 Prozent aus Wasser besteht, demnach solltest du nicht versuchen zu viel Wasser verlieren zu wollen. Wenn du merkst, dass vor allem deine Beine und Füße geschwollen sind, dann ist dies wohl eine Wassereinlagerung.

1. Weniger Salz

Salz speichert Wasser im Körper. Vielleicht hast du es schon selber gemerkt, nach einem sehr salzigen Essen fühlst du dich plötzlich aufgeschwemmter. Spätestens am Tag danach kann man dann besonders in den Beinen und im Gesicht einen Unterschied sehen. Versuche deinen Salzkonsum zu reduzieren, um sicher zu gehen, dass es nicht zu unnötigen Wassereinlagerungen kommt.

2. Bewege dich!

Bewege dich und komme ins Schwitzen. Bewegung hat viele Vorteile wenn es um Wassereinlagerungen geht, zum einen schwitzt du viel Wasser wieder aus und zum anderen steigert sich die Durchblutung, sodass der Kreislauf gefördert wird und du besser das Wasser abbauen kannst.

3. Gehe in die Sauna

Auch die Sauna ist ganz hervorragend wenn du Wasser verlieren möchtest. Hier kommst du so richtig ins Schwitzen und kannst bis zu einem Liter Wasser verlieren. Achte dennoch darauf danach genug Wasser zu trinken, um sicher zu gehen, dass du nicht zu viel Wasser verloren hast.

4. Habe ein Bad in Epson Salz

Salz konsumieren solltest du bei Wassereinlagerungen sicherlich nicht, doch in ihm baden ist in Ordnung. Das Epson Salz ist weltweit bekannt für die entgiftende und entschlackende Wirkung, sodass es ganz hervorragend ist bei Wassereinlagerungen.

5. Verzichte auf Alkohol

Wer kennt es nicht, nach einer durchzechten Nacht schauen wir in den Spiegel und erkennen uns selber kaum noch. Unser Gesicht ist aufgedunsen und geschwollen und wir sehen aus als haben wir über Nacht 10 Kilo zugenommen. Das liegt am Alkohol, denn auch Alkohol speichert Wasser in unserem Körper.

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So kannst du Fettabbau, Muskelaufbau und Wassereinlagerung unterscheiden!

Am einfachsten ist es, wenn du einen Test machen lässt bei deinem Fitnessstudio. Dies ist meistens sowieso der Fall, wenn du ein neues Training beginnst, denn so können deine Erfolge besser getrackt werden. Es gibt viele Waagen, die dir präzise sagen können wie viel Muskel, Wasser und Fett-Anteil in deinem Körper ist.

Dies ist sinnvoll, da du so aktiv beispielsweise etwas gegen Wassereinlagerungen unternehmen kannst. Zudem siehst du auch, ob dein Training wirklich Fett verbrennt oder ob deine Erfolge nur der Verlust von Wasser sind. So oder so solltest du dir über Fettabbau, Muskelaufbau und Wassereinlagerung Bescheid wissen, aber dennoch diese Dinge nicht zu ernst nehmen. Es ist normal das der Körper nicht jeden Tag gleich ist, genauso wenig wie du nicht jeden Tag die gleiche Leistung bringen kannst. Vor allem Frauen neigen dazu Wasser zu speichern und sollten demnach nicht auf eine Zahl auf der Waage fixiert sein. Vielmehr geht es darum sich gut im Körper zu fühlen, regelmäßig zu trainieren und auf die Ernährung zu achten.

Die Erfolge kommen dann von ganz alleine!

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